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DADA ROYAL Folge 16

•09.05.2017

Unter bewährter Leitung von Michael von Hintzenstern sind wieder die Neue Bauhauskapelle, der Absurde Chor, Tuba Libre und die Tänzerin Julia Heß aktiv. Ein besonderer Mitwirkender ist Richard von Gigantikow, der Installationskünstler aus Radebeul.



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Richard Huelsenbeck (1892-1974)


Phantastische Gebeté, 1916 (4.07)

Rec: New York, 1967

http://www.ubu.com

"Stempeln, schreien, schwören …"

100 Jahre DADA BERLIN

 

Unter dem Motto “Stempeln, schreien, schwören“ erinnert die 2012 gestartete „Dada-Dekade“ 2018 daran, dass der Dadaismus vor 100 Jahren in Berlin Einzug hielt. In einer dokumentarischen Ausstellung werden die historischen Ereignisse von der ersten Dada-Rede im Februar über die Gründung des „Club Dada“ im April 1918 bis hin zur Ersten Internationalen Dada-Messe im Sommer 1920 beleuchtet.

Auch gibt es einen Brückenschlag nach Weimar, wo Johannes Baader im Frühjahr 1919 die Sitzung der Nationalversammlung unterbrach, die Ablösung der Regierung durch die Gruppe DADA forderte und auf dem Flugblatt „Die grüne Leiche“ die Ankunft des OBER-DADA auf einem weißen Pferd ankündigte.

Zu den künstlerischen Errungenschaften der Bewegung gehört die Fotomontage, die von Raoul Hausmann und der aus Gotha stammenden Hannah Höch entwickelt wurde.

DADA BERLIN gebärdete sich gegenüber DADA ZÜRICH deutlich politischer.

Neben einem neuen Werk zum Themenjahr, das vom Absurden Chor Weimar und dem Duo „Klang-Zeichen“ (Daniel Hoffmann, Trompete/Flügelhorn, und Michael von Hintzenstern, Harmonium) uraufgeführt wird, erklingt als Wiederentdeckung ein in Berlin entstandener Dada-Foxtrott, dessen Text von Fritz-Löhner-Beda stammt, der 1938 auch „Das Buchenwaldlied“ schrieb.

Der Künstler Konstantin Beyer (Galerie Eigenheim, Weimar -Berlin) präsentiert, entgegen des Anachronismus, furiose Installation(en), die sich, der aktuelle gesellschaftliche Situation annimmt, resp. annehmen.



Besucheransturm auf Ausstellung „100 Jahre Dada Berlin“


Auf großes Interesse ist am 19. Januar die Performance „Neujahrsempfang“ zur Eröffnung des sieben Themenjahres der DADA-DEKADE 2012-2022 in der Weimarer Galerie Markt 21 gestoßen. Unter dem Motto „Stempeln, schreien, schwören“ wurde mit künstlerischen Darbietungen und einer Ausstellung daran erinnert, dass der Dadaismus vor 100 Jahren in Berlin Einzug hielt. Hierzu komponierte Michael von Hintzenstern ein neues Werk für den „Absurden Chor Weimar“, das an herausragende Dada-Ereignisse von 1918 erinnert.

Richtig zur Sache ging es bei einem „Keuchmanöver“, einem „Simultan-Chorgesang mit einem infernalisch-bruitistischem Orchester“, das einst der ukrainische Komponist Jefim Golyscheff inszeniert hatte. Bei einem „Schimpf-Turnier“ gab es nicht nur einen Dialog zwischen Frauen und Männern, sondern es wurde auch das Publikum angegangen.


   


Zu den Wiederentdeckungen des Programms gehörte ein in Berlin entstandener Dada-Foxtrott, dessen Text von Fritz Löhner-Beda stammt, der 1938 auch „Das Buchenwaldlied“ schrieb. Es wurde humorvoll-pointiert von Norico Kimura (Gesang) gemeinsam mit Daniel Hoffmann (Trompete) und Michael von Hintzenstern (Harmonium) vorgetragen, wobei das Publikum in den Refrain einstimmte: „Dada, o du heiliger Dada, o großmäuliger Dada, erhör’ mein Gebet“. Außerdem wurden Simultan- und optophonetische Lautgedichte von Richard Huelsenbeck und Raoul Hausmann zelebriert.

Die historischen Zusammenhänge beleuchtet eine minutiös gestaltete dokumentarische Ausstellung von Axel Görmar. Er zitiert viele Quellen aus verschiedenen literarischen Abhandlungen*, mit zahlreichen Illustrationen und originellen Artefakten, die in einer Vitrine versammelt sind. Ergänzt wird dies durch
aktuelle Werke des Künstlers Konstantin Bayer (*1983), der im März zu einer Folgeveranstaltung in die Galerie Eigenheim Berlin einlädt, wo die Weimarer Akteure auch ein spezielles Programm gestalten werden.







Galerie Markt 21 in Weimar, bis 21. Februar, täglich 16-23 Uhr, Eintritt Freitag


Foto: Maik Schuck

* Das Lachen DADAs,  Nanne Bergius; Kate T. Steinitz, Erinnerungen; Die Literarische Moderne in Europa, Band 2,Dietrich Mathy, Europäischer Dadaismus oder: Die nichtige Schönheit; Wies van Moorsel, Durchschnitt reicht nicht-Nelly van Doesburg 1899-1975; Begleitheft/Ausstellung des Stadtmuseums Weimar zur Nationalversammlung, Demokratie aus Weimar. Die Nationalversammlung 1919, Schneidegger & Spiess, Kunsthaus Zürich, dadaglobe- reconstructed.

 

»STEMPELN, SCHREIEN, SCHWÖREN...« - DADA ROYAL 17

26.01.2018

... so lautet der Aufschrei in der Galerie Markt 21 in Weimar. Es ist der Neujahrsempfang anlässlich 100 Jahre DADA BERLIN. Die Publikumsmitreißer und Schockierer sind bewährt : Der Absurde Chor, Daniel Hoffmann mit Trompete und Flügelhorn, Michael von Hintzenstern am Harmonium und Norico Kimura glänzt ebenfalls als Sängerin mit dem Chor.